Die Erzieherinnen sind motiviert und engagiert in dieser Arbeit tätig. Um sie weiterhin auf diesem hohen Standard zu halten benötigen wir dringend andere Rahmenbedingungen um jedes Kind in seiner sozialen und intellektuellen Entwicklung auf gutem Niveau weiter fördern und unterstützen zu können - im besonderen Maße die Integration der hochbegabten Kinder.

Rahmenbedingungen, die nötig sind:

  • größerer Personalschlüssel
  • gut qualifiziertes Personal
  • kleinere Gruppenstärken
  • Qualitätssicherung durch Weiterbildung
  • Hilfe in schwierigen Situationen im Umgang mit hochbegabten Kindern, z.B. durch eine geschulte Psychologin
  • Geld für logisches Lernspielmaterial
  • Fachbücherei für Kinder, Medien usw.

Dank der Freistellung von Frau Jurke über eine externe Finanzierung und seit 2013 interne Finanzierung war sie in der Lage, den folgende Aufgaben zeitlich besser nachzukommen:

  • Beratung und Begleitung von Kolleginnen
  • Hospitation in den Gruppen
  • Beratung von Eltern und Kolleginnen aus anderen Einrichtungen
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ein hochbegabtes Kind, egal in welchem Alter, kann seinen sehr individuellen Stil zu denken, zu lernen und zu “sein” nie aufgeben. Mit Blick auf seine sozialen Bedürfnisse ist es wichtig zu wissen, das dieses Kind aber zusätzlich in der Lage ist, den Denkstil der gesamten Gruppe anzunehmen. Mit diesem Wissen können die Bezugspersonen, Eltern und Erzieherinnen, das Kind befähigen, sich in das Gruppengeschehen zu integrieren.

Unsere Erfolge im anderen Umgang mit den Kindern haben uns Erzieherinnen darin bestärkt, den neuen Ansatz im Umgang mit allen Kindern weiterzuführen. Nur auf diesem Weg gelingt es unserer Meinung nach, jedes Kindes seiner individuellen Begabung entsprechend zu fördern und seinen entwicklungsbedingten Bedürfnissen gerecht zu werden.

Da die Rahmenbedingungen eindeutig geklärt waren, standen die Stadtstiftung Gütersloh, die Renate Gehring Stiftung und die Miele-Stiftung zu ihrem Wort, sich mindestens bis zum Jahr 2011 finanziell zu engagieren. Dies hat viele positive Folgen:

  • die zusätzliche Fachkraftstelle bleibt
  • neues Spiel- und Lernmaterial konnte und kann angeschafft werden
  • der Computerraum wurde neu eingerichtet (Internetanschluss)
  • verschiedene AGs, z.B. “Musikalische Früherziehung” und “Englisch”, laufen weiter

Seit 2013 wird die zusätzliche Fachkraftstelle durch die ev. Kirchengemeinde finanziert.

2012 bis 2017 sicherten die ev. Stiftung Gütersloh und die Schöps-Friedrich-Stiftung durch ihre finanzielle Unterstützung die zusätzlichen Stunden einer Musikpädagogin.

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